News in Alltags-Sprache.


Unser Bild zeigt in der Mitte stehend den Referenten Manuel Salomon. Links daneben sind Stephanie Tillmann und Zorica Stiewe. Rechts neben dem Referenten steht Christian Rademacher. Im Hintergrund stehen die Workshop-Teilnehmerinnen Susi Bogen und Rita Schneider. Foto: HSK

Inklusive Verwaltung mit Haltung

Mitarbeitende der Verwaltung des Hochsauerlandkreises im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu sensibilisieren und zu stärken, war das Ziel des Seminars "Inklusive Verwaltung mit Haltung". Veranstaltet wurde der Workshop von der Psychiatrie-, Sucht- und Behindertenkoordination Hochsauerlandkreis (HSK) in Meschede.

Das Bild zeigt Andrea Milz (sie trägt einen roten Pullver), Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, bei der Vorstellung des Landesaktionsplans in Ratingen. Foto: Land NRW / Andrea Bowinkelmann

Aktionsplan der Landesregierung für eine inklusive Sportlandschaft in NRW

Das Landeskabinett hat bei seiner Kabinettsitzung am 8. Oktober 2019 den Landesaktionsplan „Sport und Inklusion in Nordrhein-Westfalen 2019 bis 2022 – Gemeinsam für eine inklusive Sportlandschaft“ beschlossen. Dies teilt die Staatskanzlei NRW in einer Presseinformation mit.

Vater und Kind auf der Schaukel. Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Jürgen Dusel: Mehr Respekt, Anerkennung und Unterstützung für Familien mit behinderten und pflegebedürftigen Kindern

Anlässlich der Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, den Bluttest auf Trisomie 13, 18 und 21 im Rahmen einer Änderung der Mutterschafts-Richtlinie in bestimmten Fällen zur Kassenleistung zu machen, mahnt der Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in einer Pressemitteilung, die gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für Kinder mit Behinderungen und deren Familien zu verbessern.

Demonstration RISG

Stoppt den Spahn-Sinn

Aufruf zur Demonstration gegen das Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) - von Nicole Andres
Freitag, den 20. September 2019 um 17 Uhr auf dem Bertha-von-Suttner-Platz am Düsseldorfer Hauptbahnhof

Familie geht Spazieren.

Ungleichbehandlung beenden - für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe

MOBILE e.V., Träger des KSL Arnsberg, sieht in der Gestaltung eines inklusiven Kinder- und Jugendhilferechts für alle Kinder und Jugendliche eine zentrale Aufgabe von Staat und Politik. "Leider sehen wir auch zehn Jahre nach der Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN BRK) noch immer eine Ungleichbehandlung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und deren Familien", teil der Verein mit.

Nicole Andres (im Bild rechts)

Brief an Minister Spahn: Gesetzentwurf widerspricht Recht auf ein selbstbestimmtes Leben

Ein aktuelles Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn sieht vor, dass beatmete Menschen zukünftig in speziellen Beatmungszentren untergebracht werden sollen. Ein Leben in den eigenen vier Wänden mit ambulanter Intensivpflege soll nur noch in absoluten Ausnahmefällen (z.B. bei Kindern) gewährt werden. Diese Regelung sieht das RISG (Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz) vor. Betroffenen - wie unserer Kollegin Nicole Andres - würde damit jegliches Recht auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben entzogen. In einem offenen Brief an Minister Jens Spahn nimmt sie Stellung.

Jürgen Dusel, Bundesbeauftragter für Menschen mit Behinderung

Finanzierung von Assistenzkräften sichern

Eine bessere ärztliche Versorgung für Menschen mit Behinderung forderte jetzt Jürgen Dusel. Das KSL Arnsberg begrüßt grundsätzlich den Vorstoß des Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, geht aber in seinen Forderungen noch einen Schritt weiter.

Ein Studierender stellt sich viele Fragen.

Neuer Schwerpunkt: Anlaufstelle für Studierende mit Autismus

Menschen mit Autismus, die studieren oder studieren wollen, haben jetzt eine Anlaufstelle in Nordrhein-Westfalen: Das Kompetenzzentrum Behinderung, akademische Bildung, Beruf (kombabb) in Bonn hat sein Angebot um den Arbeitsschwerpunkt „Autismus-Spektrum-Störung“ ergänzt. Dies teilt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Soziales in einer Pressemitteilung mit.

Die Internetauftritte aller Amts- und Landgerichte sind für Menschen mit einer Lese- oder Lernschwäche verständlich gemacht.

Internetauftritte von Amts- und Landgerichten in Leichter Sprache

Die Internetauftritte aller Amts- und Landgerichte in Nordrhein-Westfalen sind für Menschen mit einer Lese- oder Lernschwäche verständlich gemacht. Von „B“ wie Beratungshilfe bis „Z“ wie Zwangsvollstreckung liegen nun leicht verständliche Texte und Grafiken vor.

Weiterbewilligung der Grundsicherung

Ausfüllhilfe zum Grundsicherungsantrag in Einfacher Sprache

Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) werden ab dem 1.1.2020 die existenzsichernden Leistungen von den Fachleistungen getrennt. Aus diesem Grund müssen Menschen mit Behinderungen, die in stationären Wohnformen leben, bis zum Ende des Jahres 2019 noch einen Antrag auf Weiterbewilligung ihrer Grundsicherung stellen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Kommunen in Westfalen-Lippe haben sich auf ein verkürztes Formular zur Weitergewährung der Grundsicherung geeinigt. Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben OWL haben für dieses Formular eine Ausfüllhilfe in Einfacher Sprache erstellt, die die korrekte Bearbeitung des Antrags erleichtern soll.