Neuigkeiten in Alltags-Sprache.


Ein Blick von oben in den Deutschen Bundestag.

Konsequentes ressortübergreifendes Disability Mainstreaming ist gefordert

Deutschland ist auch 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention noch weit von einer inklusiven Gesellschaft entfernt. Das erklärte das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich des Jahrestags des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland am 26. März.

Ukraine Flagge

Krieg in der Ukraine - Informationen von der Lebenshilfe in Leichter Sprache

In der Ukraine ist Krieg.
Vielen Menschen macht das Angst.
Die Lebenshilfe hat darum eine Internet-Seite gemacht.
Die Seite ist in Leichter Sprache.
Dort erfahren Sie:

Was in der Ukraine passiert.
Was gegen Angst vor dem Krieg hilft.
Wie Sie helfen können.

Eine Frau mit gelber Mütze zeigt ein Schild. Darauf steht Stop war, help Ukraine.

Große Sorge um Flüchtende mit Behinderungen

Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und der zunehmenden Zahl an Flüchtenden appellieren die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern, die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderungen in den Blick zu nehmen. In einem offiziellen Schreiben an die Bundesministerin des Auswärtigen, die Bundesministerin des Inneren und für Heimat, die Innenministerkonferenz, die Arbeits- und Sozialministerkonferenz und die Integrationsministerkonferenz führen sie aus, welche Aspekte für eine gute Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten mit Behinderungen berücksichtigt werden sollten

Zwei Frauen umarmen sich. Eine Frau hält einen roten Luftballon.

Selbstbestimmte Sexualität von Frauen mit Behinderungen

Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert zum Internationalen Frauentag am 8. März ein inklusives Gesundheitswesen, in dem Mädchen und Frauen mit Behinderungen selbst über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre Familienplanung bestimmen können.

Ich bin dabei am Tag der Seltenen Chronischen Erkrankungen

Tag der Seltenen Erkrankungen

In Deutschland leben rund vier Millionen Kinder und Erwachsene mit einer der etwa 8.000 Seltenen Erkrankungen. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen das spezifische Krankheitsbild aufweisen. Weltweit leben rund 300 Millionen Menschen mit chronischen seltenen Erkrankungen. Jedes Jahr am und um den letzten Tag im Februar machen sie am Tag der Seltenen Erkrankungen gemeinsam auf ihre Anliegen aufmerksam.

Porträtfoto von Gina Schmitz

"Ich habe viel gelernt!"

Von September 2021 bis Mitte Januar dieses Jahres begleitete Gina Schmitz (Foto) im Rahmen eines Pflichtpraktikums unsere Arbeit beim KSL Arnsberg. Sie studiert Heilpädagogik/Inklusive Pädagogik im fünften Semester an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum. Ihre Erfahrungen hat sie in einem lesenswerten Bericht zusammengefasst.

Bunte Spielfiguren auf einem vernetzten Spielfeld.

Gemeindepsychiatrische Verbund- und Hilfestruktur stärken

Mit rund 2,65 Millionen Euro jährlich unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen in den nächsten drei Jahren den Aufbau und die Weiterentwicklung Gemeindepsychiatrischer Verbünde in den Kreisen und kreisfreien Städten. In den Verbünden kooperieren unterschiedliche Leistungserbringer und Versorgungsbereiche und organisieren in ihrer Region ein umfassendes psychiatrisches Hilfsangebot.

Porträt von Professorin Theresia Degener

Dringender Appell an den Deutschen Bundestag

Am 16. Februar 2022 lädt der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zum Fachgespräch für ein mögliches Triage-Gesetz ein. Der Blick auf die Gästeliste ruft nicht nur bei BODYS Empörung hervor. Prof. Dr. Theresia Degener, Leiterin des Bochumer Zentrums für Disability Studies an der Evang. Hochschule RWL, zeigt sich entsetzt.

Zwei junge Frauen sitzen gemeinsam am Schreibtisch und betrachten einen Computer-Monitor. Eine Frau sitzt in einem Rollstuhl.

UN-BRK nimmt Unternehmen in die Pflicht

Obwohl der Übergang auf den Arbeitsmarkt staatlich mit viel Geld und Personal gefördert wird, haben ihn bisher von rund 320.000 Beschäftigten in den Behindertenwerkstätten nur ganze 1.500 Personen geschafft. Weniger als ein halbes Prozent: eine verheerende Bilanz, kommentiert der Norddeutsche Rundfunk. In der sehenswerten Reportage mit dem Titel "Ein Job trotz Handicap?" begleitet der Sender Menschen mit Behinderung bei der Suche nach Arbeit außerhalb einer Werkstatt.

Das Foto zeigt die Vorstandsmitglieder des Vereins Politisch Selbstbestimmt Leben NRW. Es sind von links nach rechts Gerhard Naschke (2. stellvertretender Vorsitzender), Wolfgang Bennewitz (Vorsitzender), Antje Baukhage (1. stellvertretende Vorsitzende), Emanuel Stadler (Schatzmeister).

Politische Teilhabe muss barrierefrei sein

• Verein „Politisch Selbstbestimmt Leben NRW“ will volle und wirksame politische Teilhabe von allen Menschen mit Behinderung fördern.
• Konstituierende Sitzung am 29. Januar 2022 in Wuppertal.
• Wolfgang Bennewitz aus Lünen wird erster Vorsitzender.
• KSL Arnsberg begleitet Gründungsprozess.
• Mitglieder der People First „Chicco – We are one“ aus Dortmund sind Gründungsmitglieder.