Neuigkeiten in Alltags-Sprache.
Welche Erfahrungen machen Frauen und Mädchen mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung in NRW mit der ärztlichen und frauenärztlichen Versorgung? Offenbar keine guten. Denn das NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW fordert schon seit Langem: „Die ärztliche und frauenärztliche Versorgung muss verbessert werden.“ Dazu gehören unter anderem Untersuchungsgeräte, die auf Frauen mit Behinderung eingestellt werden können, geschulte Mitarbeiterinnen oder der barrierefreie Zugang zu Arztpraxen.
„Bundesteilhabegesetz und Sozialraum. Zusammen neue Wege der Unterstützung finden!“ war der Titel der Tagung des Inklusionskatasters NRW im Tagungszentrum Bad Sassendorf. Leistungsträger, Leistungserbringer ebenso wie Leistungsberechtigte hatten die Gelegenheit, sich zu informieren und untereinander auszutauschen. In den Vorträgen, Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden ging es vor allem darum, wie sich die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure für eine gemeinsame Angebotsentwicklung und die Gestaltung inklusiver Sozialräume konkret gestalten lässt.