Die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW und das Projekt „Politische Partizipation Passgenau!“  der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW haben die Kampagne „Dein Rat zählt!“ zu den NRW-Kommunalwahlen 2020 gestartet. Die Kampagne zeigt, wie sich Menschen mit Behinderungen für ihre Belange auf kommunaler Ebene stark machen.

(Dortmund, 29. Juli 2020) „Ich möchte nicht mehr über Barrierefreiheit diskutieren müssen. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Anliegen von Menschen mit Behinderungen in kommunale Prozesse einbezogen werden.“ Wolfgang Bennewitz ist seit 2017 Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderungen der Stadt Lünen. Seine ganze Geschichte und was ihn dazu motiviert, erzählt Wolfgang Bennewitz (Foto) auf der Internetseite „Dein Rat zählt“ (www.deinratzaehlt.de).

Die Aktiven aus den NRW-Kommunen sind das Herzstück der Kampagne

Bennewitz‘ Geschichte ist ein Baustein der Kampagne „Dein Rat zählt“, welche gemeinsam von den Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben NRW und dem Projekt „Politische Partizipation Passgenau!“ mit Blick auf die NRW-Kommunalwahlen am 13. September entwickelt und umgesetzt wurde. Im Zentrum stehen die Aktiven in den Kommunen selbst. Wer engagiert sich eigentlich, wieso und warum lohnt es sich, selbst aktiv zu werden? „Das wollen wir in den kommenden Monaten mit ganz verschiedenen Interviewpartner*innen sammeln, damit ein lebensnahes Bild aus den NRW-Kommunen zeichnen und so unter anderem Kommunen auch auf diesem Weg bei der Nachwuchsgewinnung für die Arbeit in Beiräten beziehungsweise Interessenvertretungen unterstützen“, sagt Merle Schmidt Leiterin des Projekts “Politische Partizipation Passgenau!“. Flankiert wird die Internetseite samt Blog durch umfangreiche Postings in den sozialen Medien, vornehmlich Facebook und Instagram.

Umfangreiches Informationsangebot auf der Kampagnen-Internetseite

Die Internetseite bietet aber noch mehr: Sie zeigt, wo und wie sich Menschen mit Behinderungen in Städten und Kreisen für ihre Belange stark machen können. „Es ist wichtig, dass die Expertinnen in eigener Sache – also die Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankung – mitdenken, mitreden und vor allem mitentscheiden, was in der eigenen Kommune passiert“, sagt Marcus Windisch, Leiter der Koordinierungsstelle der Kompetenzzentren.

Es geht vor allem um den Dialog

Die Kampagne ist auf Dialog angelegt. „Wir wollen Geschichten erzählen: Von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, die aktiv sind im Behindertenbeirat, im Rat, auf Demonstrationen oder auf eine ganz andere Art und Weise“, so Merle Schmidt. Dafür haben die Macher*innen von „Dein Rat zählt!“ einen Blog eingerichtet, auf dem sie mit den Menschen ins Gespräch kommen wollen. Neben den digitalen Formaten gibt es Plakate und Postkarten mit entsprechenden Motiven, die das Kampagnenmotto ausdrucksvoll visualisieren. Alle, die sich aktiv an der Kampagne beteiligen und von ihren Erfahrungen berichten wollen, können sich gerne beim Kampagnen-Team melden.

Weitere Interviews und Berichte von Aktivist*innen, Informationen zur NRW-Kommunalwahl 2020  sowie die Kontakte zum Projekt „Dein Rat zählt“ gibt es auf unserer Kampagnen-Internetseite www.deinratzaehlt.de

Dort finden Sie auch Pressebilder, die Sie bei Ihrer redaktionellen Arbeit verwenden können (Link: http://www.lag-selbsthilfe-nrw.de/projekt-2/dein-rat-zaehlt-3/presse/). Wir bitten um Angabe der Quelle: DeinRatZählt.

 

Das Foto zeigt Wolfgang Bennewitz. Er ist Vorsitzender der Behindertenvertretung der Stadt Lünen.
Das Foto zeigt Wolfgang Bennewitz. Er ist Vorsitzender der Behindertenvertretung der Stadt Lünen.

Pressekontakt

Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Arnsberg

Michael Kalthoff-Mahnke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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