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Soziales Zentrum Dortmund e.V. möchte Beratungssituation inklusiv verbessern

22.07.2026
Diana Matzat und Maren Zebrowski sitzen als Referentinnen an einem Tisch mit Laptop und Notize. Hinter ihnen ist ein Flipchart mit "Herzlich Willkommen!" zu sehen, außerdem die Titelfolie einer Powerpointpräsentation

Diana Matzat erläuterte das Angebot der EUTB, das in einer kostenlosen, unabhängigen Beratung von Menschen mit Behinderung zu ihren Möglichkeiten und Rechten besteht.

Wie das Soziale Zentrum Dortmund e.V. darüber hinaus seine eigenen Angebote für Menschen mit Behinderung so gestalten kann, dass sie den Aspekten von Inklusion und Selbstbestimmung gerecht werden, war anschließend die Fragestellung von Maren Zebrowskis Impulsvortrag. Zunächst erläuterte sie die Bedeutung der Begriffe Inklusion und Selbstbestimmt Leben aus KSL-Sicht.  Danach listete sie verschiedene Säulen einer inklusiven Beratungsstruktur auf:

  • Gleichberechtigte Teilhabe aller Ratsuchenden
  • Beteiligung bei den Beratungsangeboten
  • Gemeinsame Ausrichtung verschiedener Bereiche intern/ und bei Unterstützungsangeboten von außen
  • Barrierefreiheit und Inklusionskultur

Die verschiedenen Dimensionen von Barrierefreiheit für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen wurden besonders ausführlich dargestellt. 

In anschließenden Murmelgruppen erstellten die Teilnehmerinnnen Listen, mit denen sie festhielten, in welchen Bereichen ihrer Arbeit Inklusion schon gelingt, und in welchen Bereichen sie sich Verbesserungen wünschen. Einige Voraussetzungen für barrierefreie Beratungssituationen wurden bereits durch einen barrierefrei nutzbaren Aufzug, durch Rampen, durch eine Induktionsschleife und durch verständliche Sprache auf der Website erfüllt. Darüber hinaus waren sich alle Mitarbeiterinnen einig, dass eine verständliche Sprache und gute Kommunikation immer Voraussetzung für gelungene Beratung ist. Dementsprechend gibt es bereits einen internationalen Flyer und aktuell weitergehende Überlegungen zu einem neuen Flyer mit QR-Codes für Infos in verschiedenen Sprachen – auch in Einfacher Sprache. Außerdem wünschen sich die Mitarbeiterinnen für den Eingangsbereich einen mehrsprachigen Roboter, der die Ratsuchenden in die richtigen Räume lotst. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, sich im Bereich Barrierefreiheit für Menschen mit neurodivergenten Profilen weiterzubilden.

Isabel Cramer am Flipchart.
Isabel Cramer, Leiterin des Soz. Zentrums, notiert Ergebnisse.

 

Das Titelfoto im Bannerformat mit KSL.Arnsberg - Facetten (lila und grün) zeigt Diana Matzat und Maren Zebrowski als Referentinnen. Sie sitzen an einem Tisch mit Notizen und einem Laptop und hinter ihnen ist eine Powerpointfolie zu sehen sowie ein Flipchart mit den Worten: "Herzlich Willkommen." Foto: MOBILE]